Pflegevertretung (Ersatzpflege/Verhinderungspflege)

Die Pflegekasse zahlt eine notwendige Ersatzpflege, wenn Sie wegen Urlaubs oder wegen einer Erkrankung Ihre Angehörigen nicht pflegen können.

 

Wir vertreten Sie.

Anspruch auf Leistung

 Verhinderungspflege/Ersatzpflege

bei Verhinderung der ständigen Pflegeperson.

 

Anspruch hat jeder Pflegebedürftige ab Pflegegrad II.

 

Der Betrag kann als Teil- oder Gesamtbetrag oder stundenweise in Anspruch genommen werden.

 

Die Verhinderungspflege kann

durch eine vertraute Person

(Angehörige, Freunde, Nachbarn)

oder durch einen

ambulanten Pflegedienst

erfolgen.

Alternativ kann auch eine vollstationäre Einrichtung (z.B. Pflegeheim) die Ersatzpflege übernehmen.

 

Vorraussetzungen

Voraussetzung ist,

dass der Pflegebedürftige

einen Pflegegrad hat und eine Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat.

Die Kosten für eine Ersatzpflegekraft

trägt die Pflegekasse

bis zu einem Betrag

von 1.612,00 EUR im Kalenderjahr. Zusätzlich können 50 % des Kurzzeitpflegebetrages für die Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst bei der Pflegekasse geltend gemacht werden.

 

Wird die Ersatzpflege von Angehörigen,

die mit dem Pflegebedürftigen bis zum II. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher

Gemeinschaft leben,

übernommen, so erhält er Pflegegeld entsprechend des festgestellten Pflegegrades.

Hinweis: Antrag

 

Ein vorheriger

 

Antrag auf Gewährung

der Verhinderungspflege

 

oder eine vorherige Genehmigung

durch die Pflegekasse ist nicht

erforderlich aber ratsam.

Die Erstattung erfolgt nach Rechnungslage der Ersatzpflegeperson oder direkt durch den Pflegedienst bei der Pflegekasse.

Zu beachten ist,

dass für die Dauer der

Verhinderungspflege die Zahlung des Pflegegelds eingestellt wird,

das Geld für die

Verhinderungspflege

also anstatt des Pflegegelds

ausgezahlt wird.

 

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